| LCI Club Nr. | 52287 |
| Zone | 102 C-12 |
| Charterfeier | 15.02.1992 |
| Pate/Patin | Aarau (CH) |
| Jumelageclubs | Wachenheim an der Weinstrasse (DE) |
| Bankname | UBS AG Zürich |
| IBAN (Hauptkonto) | CH49 0023 1231 3632 2040 B |
| IBAN (Aktivitäten / Spenden) | CH81 0023 1231 3632 2041 E |
| E-Mail Adresse | |
| Website | https://aarau-kettenbruecke.lionsclub.ch |
| Sitzungen | 1. Montag, 18.45 Uhr Clublokal Landhotel Hirschen - Programm beachten Hauptstrasse 125 CH-5015 Erlinsbach |
Think global, act local - Gemeinsam für Kultur, Jugend und Gemeinschaft in Aarau
Ganz im Sinne der Lions-Mission unseres District Governors 2025/2026 durften wir ein aussergewöhnliches und inspirierendes Kulturprojekt in Aarau unterstützen: Lokale Künstlerinnen, Künstler und Vereine wurden zusammengebracht, um eine professionelle Neuinterpretation des Songs «Viva La Vida» von Coldplay zu realisieren – mit Tonstudioaufnahmen, Videoclip und geplanten Live-Auftritten.
Ziel dieses Projekts ist es, die regionale Musikszene nachhaltig zu stärken, jungen Talenten wie auch etablierten Künstlerinnen und Künstlern eine gemeinsame Bühne zu bieten und den Gemeinschaftssinn in Aarau zu fördern. Besonders die Mitwirkung zahlreicher Jugendlicher steht im Zentrum: Sie erhalten die Möglichkeit, ihr Selbstvertrauen zu stärken, Zusammenarbeit aktiv zu erleben und ein Gefühl der Zugehörigkeit zu entwickeln.
Die Tonaufnahmen und die Dreharbeiten für den Videoclipsind abgeschlossen. Diese fanden an prägnanten und identitätsstiftenden Orten in Aarau statt, darunter der AARAU-Schriftzug, das Kunsthaus, historische Gebäude wie Kirche und Rathaus, entlang der Aare sowie an weiteren markanten Plätzen wie das KIFF, das Stadtmuseum oder der Glockenturm Carillon. Der Videodreh erstreckte sich über mehrere Tage und wurde teilweise von Medienvertretenden begleitet. Am Sonntag, 7. Juni 2026 unterstützte der Lions Club Aarau-Kettenbrücke abends die Dreharbeiten beim Zelgli und sorgte für die Verpflegung von rund 60 Teilnehmenden.
Die Premiere ist zum Schulstart am 10. August 2026 auf YouTube und auf der Webseite der Kadettenmusik (www.kadettenmusikaarau.ch) vorgesehen, ergänzt durch eine breite Verbreitung über Social Media, TV, Radio und Printmedien.
Dieses Projekt zeigt eindrücklich, wie durch gemeinschaftliches Engagement, Kreativität und gegenseitige Unterstützung nachhaltige Impulse für Gesellschaft und Kultur entstehen können.
Aufführung an der Morgenfeier des Jugendfestes Maienzug & Schmücken des Brunnens am Weinbergkreisel in Aarau
«Viva la Vida» wird im Rahmen der Morgenfeier des Jugendfestes Maienzug am 3. Juli 2026 zur ersten Aufführung gebracht.
Seit über 20 Jahren gehört das Schmücken des markanten Brunnens beim Weinbergkreisel in Aarau zum festen Engagement des Lions Club Aarau-Kettenbrücke. Pünktlich zum Maienzug verwandeln die Lions ihn Jahr für Jahr in ein aufwendiges, florales Kunstwerk – als herzliches Willkommenszeichen für Gäste, die aus dem Norden in die Stadt gelangen, und zugleich als sichtbaren Ausdruck unseres sozialen Engagements. Die über 20 kunstvoll geschmückten Brunnen sind ein Highlight des Aarauer Maienzugs.
Jumelage 2026: Lions Club Aarau-Kettenbrücke & Lions Club Wachenheim an der Weinstrasse (DE)
Drei Tage, 35 engagierte und lebensfrohe Powerfrauen, zwei befreundete Lions Clubs – und eine Kulisse, die beeindruckender kaum sein könnte: Die diesjährige Jumelage zwischen dem Lions Club Aarau-Kettenbrücke und dem Lions Club Wachenheim an der Weinstrasse (DE) führte Ende Mai 2026 in die charmante Stadt Schaffhausen.
Ankommen in einer Stadt voller Geschichte
Schon bei der Ankunft wurde deutlich, warum Schaffhausen als wahres Juwel gilt: Die hervorragend erhaltene mittelalterliche Altstadt mit ihren kunstvoll verzierten Erkern und historischen Fassaden versetzte uns unmittelbar in vergangene Zeiten. Über 170 solcher Erker prägen das Stadtbild und machen die Altstadt zu einer der schönsten der Schweiz. Bei der gemeinsamen Altstadtbesichtigung tauchten wir ein in die bewegte Geschichte der Region und liessen uns von Geschichten, Anekdoten und dem besonderen Flair dieser Stadt verzaubern.
Naturgewalt hautnah: Der Rheinfall
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war der Besuch des Rheinfalls – dem grössten Wasserfall Europas nach Wassermenge. Mit donnernder Kraft stürzen hier enorme Wassermassen 23 Meter in die Tiefe und sorgen für ein eindrückliches Naturspektakel. Der gemeinsame Ausflug bot nicht nur spektakuläre Ausblicke, sondern auch viele Momente des Staunens und der gemeinsamen Begeisterung.
Schweizer Präzision und Industriekultur
Neben Natur und Geschichte stand auch die industrielle Vergangenheit und Gegenwart Schaffhausens im Fokus. Beim Besuch des IWC-Museums erhielten wir faszinierende Einblicke in die traditionsreiche Uhrmacherkunst. Über 230 Exponate erzählen die Geschichte einer Manufaktur, die für Präzision, Innovation und zeitloses Design steht.
Das Areal der ehemaligen Stahlgiesserei im Schaffhauser Mühlental verbindet auf faszinierende Weise monumentale Industriegeschichte mit moderner Stadtentwicklung. Gegründet im Jahr 1802 von Johann Conrad Fischer, entwickelte sich das Werk über fast zwei Jahrhunderte zum wirtschaftlichen Herzstück der Region, bevor der Giessereibetrieb 1992 eingestellt wurde. Das unbestrittene Highlight unseres Rundgangs ist die knapp 300 Meter lange, historische Werkshalle, die unter Erhalt der originalen Stahlskelett-Struktur und der alten Krananlagen in einen spektakulären, öffentlichen Stadtgarten umgewandelt wurde. Zwischen üppigem Grün erinnern hier imposante Industrie-Artefakte wie ein Pelton-Schaufelrad oder historische Turbinen an die einstige Schwerarbeit. Nach dem Prinzip einer „Stadt in der Stadt“ wurde die drei Hektar grosse Industriebrache so revitalisiert, dass heute über 442 Wohnungen, Gewerbebetriebe, ein Schulhaus und Gastronomie nahtlos in die geschützten Hallenstrukturen integriert sind und den einstigen Industriekomplex in ein lebendiges, urbanes Quartier verwandeln.
Das Wahrzeichen Munot – und eine ganz besondere Begegnung
Hoch über der Altstadt thront der Munot – eine beeindruckende runde Festung aus dem 16. Jahrhundert, die bis heute das Wahrzeichen Schaffhausens ist. Ein ganz besonderes Highlight war der Besuch bei der Munot-Wächterin. Die persönliche Begegnung und die Einblicke in diese gelebte Tradition – das tägliche Läuten des Munotglöckleins – machten Geschichte greifbar und verliehen unserem Aufenthalt eine ganz besondere Note.
Drei Tage, die verbinden
In entspannter Atmosphäre, bei feiner Kulinarik und mit herrlichem Blick auf das Wasser, wurde deutlich, worum es bei der Jumelage im Kern geht: Freundschaft, Verständnis und Engagement. Die Gespräche waren herzlich, offen und inspirierend – geprägt von gegenseitigem Interesse, Humor und Wertschätzung. Es wurde gelacht, diskutiert, entdeckt und genossen.
Mit Vorfreude auf 2027
Am Ende blieb nicht nur die Erinnerung an viele schöne gemeinsame Momente, sondern auch die grosse Vorfreude auf das nächste Wiedersehen: Die nächste Jumelage wird 2027 in Deutschland stattfinden – und eines ist sicher: Die Fortsetzung dieser besonderen Verbindung ist bereits fest im Herzen verankert.
We serve – nachhaltige Unterstützung für Integration und Mobilität in Aarau
Am 2. Mai wurde auf dem Terrain Sud in Aarau eine neue, öffentlich zugängliche Velo-Servicestation eingeweiht – ein Projekt, das beispielhaft zeigt, wie gelebtes Engagement ganz im Sinne der Lions-Mission „We serve“ wirkt. Ermöglicht wurde die Station durch die Unterstützung unseres Lions Club Aarau-Kettenbrücke.
Die Servicestation ist Teil der „Bicycle Kitchen“, einem Projekt des Netzwerks Asyl Aargau. Dort reparieren geflüchtete Menschen in freiwilligem Engagement gespendete Velos, bereiten sie für den Weiterverkauf auf oder bieten kostengünstige Reparaturen sowie Ersatzteile an. Das Angebot richtet sich insbesondere an geflüchtete Menschen inder Region Aarau und fördert gleichzeitig Eigeninitiative, Fachkompetenz und soziale Integration.
Mit der neuen „RepStation“ der Firma Velopa, ausgestattet mit Luftpumpe und Werkzeug, steht nun allen Besucherinnen und Besuchern des Terrain Sud eine einfache Möglichkeit zur eigenständigen Velowartung zur Verfügung. Die Station befindet sich gut sichtbar beim Eingang und ist täglich von 07:00 bis 22:00 Uhrfrei zugänglich. Damit geht der Nutzen weit über das Projekt hinaus: Die Servicestation steht nicht nur den Teilnehmenden der Bicycle Kitchen offen, sondern der gesamten Bevölkerung. Sie leistet einen konkreten Beitrag zur Förderung nachhaltiger Mobilität in Aarau und ergänzt die bestehenden Angebote der Stadt. Gleichzeitig unterstützt sie die kantonale Strategie zur Stärkung des Veloverkehrs.
Dieses Engagement zeigt eindrücklich, wie durch gezielte Unterstützung lokale Initiativen gestärkt und nachhaltige Mehrwerte für die Gesellschaft geschaffen werden können. Ganz im Sinne von „We serve“ verbindet dieses Projekt Integration, Umweltbewusstsein und gemeinschaftlichen Nutzen.